70. Tour de Romandie: Ein königliches Jubiläum

Die 70. Tour de Romandie hat die königliche Geburtstagsfeier bekommen, auf die alle gehofft hatten! Nicht nur das abschliessende Siegerpodest hatte es mit Nairo Quintana (Movistar), der vor Thibaut Pinot (Française des Jeux) und Jon Izaguirre (Movistar) siegte, in sich. Auch die herausragenden Figuren des Pelotons haben beeindruckt. Ion Izaguirre (Prolog), Marcel Kittel (1. Etappe), Nairo Quintana (Morgins), Thibaut Pinot (Sion), Chris Froome (Villars) und Michael Albasini (Genf): Das diesjährige Casting der Etappensieger sucht in der Geschichte des Rennens seinesgleichen.

„Naironman“ übernahm in der 2. Etappe nach Morgins die Führung, Pinot entschied das Zeitfahren in Sitten für sich und tat sich als einer der vielversprechendsten Titelanwärter der Tour de France hervor, während sich Chris Froome auf der ebenso kalten wie nassen Fahrt nach Villars den Sieg holte! Michael Albasini schloss sich am Sonntag dem Ausbruch einer Zehnergruppe an, liess die Schweizer (erneut) für ihn fiebern und holte sich seinen 6. Blumenstrauss in nur drei Jahren!

Besuch des Ministers und weltweite Übertragung

In Beisein von Sportminister Guy Parmelin und Adolf Ogi, einem seiner Vorgänger, wurde mit dem 70. Jubiläum die Schlüsselrolle dieses Wettkampfs für die Saison bestätigt, der eine Vielzahl von Hinweisen auf die Tour de France liefert. Unter anderem konnte sich Thibaut Pinot am Berg von der tatkräftigen Unterstützung durch seine Walliser „Helfer“ Steve Morabito und Sebastien Reichenbach überzeugen.

Die von 170 Sendern übertragene TdR fand diesmal noch stärkeren und weiter entfernten Widerhall. Angesichts des diesjährigen Siegers wurde das Rennen auch in Südamerika aufmerksam verfolgt (Quintana kann auf Facebook eine halbe Million Fans vorweisen!). Gleiches gilt auch für die sozialen Netzwerke, wo der Snapchat-Account als Sahnehäubchen sogar RTS aufgefallen ist! Wir warten bereits ungeduldig auf die offiziellen Zuschauerzahlen der Königsetappe. Mit Chris Froomes Höchstleistung bei widrigen Witterungsbedingungen stehen Rekordzahlen in Aussicht!

Kurz: Wir können den 25. April 2017 kaum erwarten!

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